4.Boosterimpfung?

12.6.2022

Gerne! Da wir nicht alle unsere Patienten persönlich anrufen können und  an die 4. COVID-Impfung erinnern können, melden Sie sich bitte über unseren Medflex-Messenger und fragen nach einem Impftermin. Unser Telefon steht nicht mehr still, daher bitten wir Sie  zuerst via MEDFLEX kontakt aufzunehmen. Bleiben Sie gesund und genießen Sie diesen Sommer....

Empfehlung zur 2. Boosterimpfung:

6.2.2022

Die STIKO empfiehlt eine 2. Auffrischimpfung für Menschen ab 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem PatientInnen- und BewohnerInnenkontakt). Die 2. Auffrischimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der 1. Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die 2. Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten. Aktuelle Daten zeigen, dass der Schutz nach 1. Auffrischimpfung gegen Infektionen mit der momentan zirkulierenden Omikron-Variante innerhalb weniger Monate abnimmt. Dies ist insbesondere für Menschen ab 70 Jahren und für Personen mit Immunschwäche bedeutsam, da diese das höchste Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf nach einer Infektion haben. Durch die 2. Auffrischimpfung soll der Schutz verbessert und schwere Erkrankungen bei gefährdeten Personen verhindert werden. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen soll individuell besser geschützt werden, da es sich leichter anstecken kann. Ein weiteres Ziel ist dabei die Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung durch Verringerung von Isolation und Quarantänemaßnahmen.

NOVAVAX-IMPFUNG?

6.2.2022

Am 21. Februar sollen die ersten Dosen der Novavax-Vakzine in Deutschland verfügbar sein. Zunächst soll Novavax allerdings nur an ungeimpftes Personal in den Einrichtungen verimpft werden, in denen demnächst eine Impfpflicht gelten soll. Die Nachfrage nach der Vakzine übersteigt die Zahl der (zunächst) verfügbaren Dosen deutlich. Wie ist der Impfstoff aufgebaut? Bei der Vakzine Nuvaxovid (NVX-CoV2373) vom Impfstoffhersteller Novavax handelt es sich um einen proteinbasierten Impfstoff. Er enthält ein labortechnisch hergestelltes, rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 in voller Länge, das in Nanopartikel verpackt ist. Um die Immunantwort zu verstärken, enthält die Vakzine zudem ein spezielles, von Novavax entwickeltes Adjuvans („Saponin-basiertes Adjuvans Matrix-M“). Denn die mRNA-Impfstoffe beispielsweise aktivieren das Immunsystem der geimpften Person stärker: Zum einen weil mRNA per se schon eine starke immunmodulierende Wirkung hat, zum anderen weil bei einer mRNA-Impfung das Spike-Protein in den Zellen selbst hergestellt wird und die Immunantwort daher breiter ausfällt. Kann mit Novavax geboostert werden? Bisher ist die Vakzine nur für die Grundimmunisierung zugelassen. In einer im Dezember 2021 veröffentlichten Studie, in der die Booster-Wirkung verschiedener Covid-Impfstoffe verglichen wurde, schnitt der Booster mit Novavax schlechter ab als der Booster mit einer mRNA-Vakzine, aber besser als ein Booster mit einem vektorbasierten Impfstoff (Lancet 2021; 398(10318):2258-2276). Wie gut die Vakzine vor einer Omikron-Infektion schützt, ist unklar. Weiterhin unklar ist, wie lange der Impfschutz nach der Grundimmunisierung anhält. Derzeit würden die in den klinischen Studien geimpften Personen diesbezüglich nachbeobachtet, teilt die EMA mit. Auch ob Geimpfte SARS-CoV-2 übertragen können, müssen Untersuchungen noch zeigen. Fazit: Die derzeit verfügbaren und millionenfach verimpften Vakzinen sind deutlich besser untersucht, zu Novavax fehlen noch viele Daten. Dennoch hat der Impfstoff in den zulassungsrelevanten Studien eine gute Schutzwirkung gezeigt, wenn auch noch nicht abschließend untersucht ist, wie gut er speziell vor der Omikron-Variante schützt. Für Ungeimpfte, die sich mit keiner anderen Vakzine impfen lassen wollen, ist der Novavax-Impfstoff eine gute Option – und besser, als sich nicht impfen zu lassen. Wann wir in unserer Praxis Novamax impfen können? Voraussichtich Anfang März.

Viele Praxen erneut von Kürzung bei bestellten Impfstoffmengen betroffen

3.12.2021

Neuer Rekord: Die Zahl der bestellenden Ärztinnen und Ärzte in der Impfkampagne ist auf rund 111.000 bundesweit gestiegen – das sind noch einmal knapp 11.000 Niedergelassene mehr als in der Woche zuvor. Ein großer Anteil von 6300 Vertragsärztinnen und –ärzten entfällt dabei allein auf Nordrhein. Doch erneut erhält das große Engagement der Praxen einen Dämpfer seitens der Politik. Laut KBV kann etwas mehr als die Hälfte der von Ärzten und Öffentlichem Gesundheitsdienst (ÖGD) bestellten 6,5 Millionen Dosen des Biontech/ Pifzer-Impfstoffs Comirnaty durch den Bund nicht bedient werden, sodass viele Praxen erneut von Kürzungen betroffen sein werden

WICHTIG: Moderna statt BionTech!

21.11.2021

Bisher haben wir für dieses Jahr nur Termine für den Impfstoff BioNTech (Comirnaty) vergeben. Aufgrund der soeben (19.11.) verfügten Lieferbeschränkung durch Herrn Spahn wird es zu Engpässen und Ausweichen auf Moderna kommen müssen. Die liegt nicht in unserer Hand! Moderna ist für jüngere Patienten (<30J) nicht empfohlen. Somit müssen wir tatsächlich BioNTech ggf. für Risikopatienten aus dieser Gruppe reservieren. Beschwerden bitte an poststelle@bundesgesundheitsministerium.de-mail.de richten. NICHT AN UNS!!!!!! Bitte buchen Sie Termine nur, wenn Sie ggf. auch mit Moderna einverstanden sind! Wir können keine Beratung über Vor- und Nachteile von BioNTech gegenüber Moerna leisten (kurz:KEINE!) Bitte fragen Sie uns nicht! Bitte treffen Sie selbstständig eine Entscheidung! Sollten Sie sich für "nur" Biontech entscheiden, wenden Sie sich bitte an das Impfzentrum Hürth.

Einschränkung der Impfmöglichkeiten mit Biontech

21.11.2021

Unsere Mitarbeiterinnen in unserer Praxis arbeiten seit über einem Jahr weit über die Belastungsgrenze hinaus. Sie verdienen Respekt und sollten jedwede Unterstützung aus dem politischen Raum bei ihrer extrem belastenden Arbeit erhalten. Es macht fassungslos, wie leichtfertig hier mit der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgegangen wird und wie dreist man einerseits den Praxen abermals maximale Zusatzbelastungen abfordert, gleichzeitig aber selbst offenbar nicht einmal in der Lage ist, das zugesagte Material zur Verfügung zu stellen. Da die Politik die Lieferung von Biontech an die Impfpraxen exakt zu Beginn der deutschlandweiten Boosterkampagne drastisch einschränken will, ist Chaos in den Praxen vorprogrammiert ! Da der Ersatzimpfstoff gravierende organisatorische Umstellungen erzwingt und die Erwartungshaltung unserer Patienten auf Biontech ausgerichtet ist, muss mit einem erheblichen Beratungsbedarf gerechnet werden. Dies geht Zulasten der Versorgung unserer Patienten und führt zwangläufig zu verzögerungen im Praxisablauf.

Wer sollte eine "Booster-Impfung" erhalten?

8.11.2021

Aktuell zur "Booster"-Impfung:  Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt zur Auffrischung des Impfschutzes gegen Corona (COVID-19) eine zusätzliche Impfstoffdosis (Booster- Impfung) mit einem mRNA-Impfstoff für folgende Personengruppen: • Personen ab einem Alter von 70 Jahren.    • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Pflegeeinrichtungen  für ältere Menschen; aufgrund des erhöhten Risikos von COVID-19- Ausbrüchen gilt dies auch für Personen jünger als 70 Jahre. • Pflegepersonal und diejenigen, die  direkten Kontakt zu pflegenden Personen haben - in Pflege-Einrichtungen für ältere Menschen oder der Pflege anderer Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID- 19-Krankheitsverläufe. • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten. • Personen mit einer Immunschwäche .    • Personen, die eine Impfstoffdosis von Johnson & Johnson erhalten haben, wird zur Optimierung des Impfschutzes eine weitere Impfung empfohlen. Diese zweite Impfung soll mit einem mRNA-Impfstoff (Comirnaty® oder Spikevax®) ab 4 Wochen nach der Impfung mit Johnson & Johnson erfolgen.  • Die Auffrischimpfung soll bei allen anderen Corona Impfungen etwa  sechs Monate nach der letzten Corona Impfung vorgenommen werden. 

STIKO empfiehlt Corona-Booster

8.10.2021

STIKO empfiehlt Corona-Booster für über 70-Jährige und einmalig mit Janssen geimpfte.   Die STIKO hat einen Beschlussentwurf mit Empfehlungen zur COVID-Auffrischungsimpfung bei Personen über 70 Jahre sowie für bestimmte Risikogruppen veröffentlicht. Zu diesen Indikationsgruppen gehören: Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des höheren Ausbruchspotenzials sind hier auch Bewohner im Alter von < 70 Jahren eingeschlossen. Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für alte Menschen oder für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID sowie Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt. Die STIKO empfiehlt außerdem, nach einer Impfung mit der „COVID-19 Vaccine Janssen“ eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis ab vier Wochen nach Grundimmunisierung zu verabreichen. Grund dafür: „Im Verhältnis zur Anzahl der verabreichten Impfstoffdosen werden in Deutschland die meisten COVID-19-Impfdurchbruchserkrankungen bei Personen beobachtet, die mit der COVID-19 Vaccine Janssen geimpft wurden“, so die STIKO. Zudem sei für den Janssen-Impfstoff im Unterschied zu den anderen zugelassenen Vakzinen eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Delta-Variante beobachtet worden.

3. COVID-IMPFUNG?

3.10.2021

Derzeit überarbeitet die STIKO Ihre Empfehlungen. Auch wenn einiges bei allen vollständig Geimpften für eine zügige Auffrischimpfung nach 6 Monaten spricht, so richten wir uns derzeit nach den Empfehlungen der STIKO und impfen z.Zt. nur Patienten mit Immunschwäche. Wir sind geggenüber der zurückhaltende Impffreigabe nicht unkritisch,denn: Eine Corona-Auffrischungsimpfung bei Menschen über 60 Jahren erhöht die Schutzwirkung des BioNtech-Mittels einer aktuellen Studie zufolge beträchtlich. So habe es bei zweifach Geimpften in Israel mehr als 10 Mal so viele nachgewiesene Infektionen und knapp 20 Mal mehr schwere Erkrankungen gegeben als bei 3-fach-Geimpften, schreiben israelische Forscher im „New England Journal of Medicine“ (September 15, 2021 DOI: 10.1056/NEJMoa2114255).  

Buchung von Einzelterminen in Nordrhein ab sofort möglich

5.7.2021

Das Angebot richtet sich insbesondere an Genesene, die nach bereits durchgemachter Coronainfektion nur noch eine Auffrischungsimpfung benötigen. Ebenso können Erstgeimpfte mit dem Impfstoff von AstraZeneca, die nun in einem Impfzentrum eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) in Anspruch nehmen möchten, einen Einzeltermin über die KV buchen – etwa für den Fall, dass die ursprünglich für die Erstimpfung konsultierte Haus- oder Facharztpraxis kurzfristig über keinen mRNA-Impfstoff verfügt (so wie in unserer Praxis!). Vor allem mit Blick auf die geordnete Impfdokumentation sollte aber grundsätzlich weiterhin die Zweitimpfung am Ort der Erstimpfung erfolgen also in der Praxis. Aber da hat Herr Spahn und Hausärzte ja bekanntlich einfach übergangen.... (Wahltag ist Zahltag!) Personen, die einen einzelnen Termin buchen möchten, können sich unter der Rufnummer 0800 116 117 01 an das Termin-Call Center der KV Nordrhein wenden. Auch online ist unter https://termin.corona-impfung.nrw prinzipiell eine Einzelbuchung möglich. Nach der Registrierung und Auswahl des Impfzentrums müssen Nutzer allerdings derzeit noch formal zwei Termine - sowohl für eine (neue) Erst- als auch für eine Zweitimpfung (!) - auswählen und den zweiten Termin dann zu einem späteren Zeitpunkt separat online oder telefonisch stornieren. Diese Funktion soll zeitnah durch entsprechende Software-Anpassungen vereinfacht werden.  Ebenfalls wichtig: Erstgeimpften mit AstraZeneca, die nun ihre Zweitimpfung in einem Impfzentrum wahrnehmen möchten, kann aus technischen Gründen vor Ort kein Impfzertifikat ausgestellt werden, da im Impfzentrum die vollständigen Datensätze aus Erst- und Zweitimpfung in diesen Fällen nicht vorliegen. Zum Ausstellen des Impfnachweises müssten sich Impflinge dann alternativ an eine Apotheke oder Praxis wenden, um dort das Zertifikat kostenlos zu erhalten.